Gebrauchtwagen folieren: Der Lack entscheidet
Eine Folie ist nur so gut wie der Lack darunter. Bei Gebrauchtwagen lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den Zustand der Oberfläche.
Stumpfer Lack: erst polieren
Die Lackoberfläche sollte neuwertig und darf insbesondere nicht stumpf sein, da die Folie sonst nicht aufgezogen werden kann. Eine Lackaufbereitung (Politur) vor der Folierung wird deshalb nachdrücklich empfohlen.

Kratzer und Steinschläge
- Kratzer können je nach Tiefe nach der Folierung sichtbar bleiben und sollten vorher beigeschliffen werden.
- Steinschläge und andere Vertiefungen sind zwingend beizuschleifen. Die Folie überspannt sie nur, sie bleiben danach in aller Regel sichtbar.
Wenn der Lack nicht hält
Haftet eine Lackschicht nicht auf ihrem Untergrund, zum Beispiel bei einer Verkaufslackierung, kann das auch eine Folie nicht ausgleichen. Eine perfekte Folierung setzt einen fachgerechten Lackaufbau voraus.
Aus der Werkstatt
BMW M2
«Das Fahrzeug wurde zuerst vollständig entfoliert. Anschliessend haben wir den Lack in zwei Schritten professionell poliert, um eine perfekte Basis zu schaffen. Danach folgte die Neu-Folierung in Badlands Green – ein markanter Farbton mit Charakter. Zusätzlich wurden Motorhaube und Heckklappe mit PPF Carbon veredelt, für einen sportlichen Look und optimalen Schutz.»

Porsche 911 GT3 991.2
«Nach einer kompletten Lackaufbereitung wurde der Frontbereich mit Lackschutzfolie geschützt.»




