Schneiden und Kanten
Das Schneiden auf dem Lack wird so weit wie möglich vermieden. Ist ein Schnitt auf dem Lack notwendig, wird der Bereich vorab mit einer Schutzfolie gesichert.
An besonderen Stellen wie Türgriffen, Spiegeln oder Stossfängern kann es nötig sein, die Folie einzuschneiden oder mit Einlegern zu arbeiten, da diese Formen meist nicht in einem Stück foliert werden können. Die Folie wird dort so verklebt, dass Sichtkanten weitestgehend vermieden werden.
Flächen, die breiter als die Folienbahn sind, erfordern eine Überlappung, die so angelegt wird, dass der Gesamteindruck nicht leidet.
Was foliert wird
- Bei einer Komplettfolierung werden sämtliche Typenbezeichnungen entfernt. Geklebte Schriftzüge werden nicht wieder angebracht, da der Klebstoff Folie und Lack beschädigen kann.
- Scharniere sind grundsätzlich von der Folierung ausgeschlossen.
- Spiegel und Türgriffe werden nur nach Absprache foliert.
- Die Folie wird nur auf lackierten Fahrzeugteilen verlegt. Auf unlackierten oder grundierten Kunststoffteilen haftet sie nicht ausreichend.
- Bauteile mit strukturierter Oberfläche werden nur nach Absprache foliert. Folien mit strukturierter Oberfläche (z. B. Carbonstruktur) können bei grossen Flächen sichtbare optische Unterschiede aufweisen. Das ist kein Mangel.
- Die Türfalze werden nicht foliert. Deshalb empfiehlt sich eine Folienfarbe, die mit der Lackierung und dem Interieur harmoniert.
Nach der Montage
Die Folien sind temperaturbeständig von -20 °C bis +90 °C.
Faltenbildung an umgelegten Kanten und geringfügiges Schrumpfen der Folie sind technisch unvermeidlich. Kleine Lufteinschlüsse bilden sich mit der Anpassung der Folie an den Untergrund nach etwa 14 Tagen zurück.
Farbwechsel und Zulassung
Klären Sie vor einem Farbwechsel, ob für die Zulassung Ihres Fahrzeugs behördliche Anforderungen zu erfüllen sind, und informieren Sie Ihre Fahrzeugversicherung über den Farbwechsel.